Literaturempfehlungen
Deutsch-Polnische Versandbuchhandlung
- polnische Literatur in deutscher Übersetzung (Gombrowicz, Mi³osz, Ró¿ewicz, Zagajewski, Mro¿ek, Lem, Huelle, Lawrynowicz u. a.)
- Sachbücher zur geschichtlichen und gesellschaftlichen Themen
- Reiseführer zu Städten und polnischen Reiseregionen (Osteseeküste, Masuren, Niederschlesien, Hohe Tatra etc.)
- Reisekarten
Klaudiusz Radzanowski
Deutsch-Polnisches Haus
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Wirtschaftshandbuch Polen
Praxisnaher Ratgeber für Unternehmen
Gemeinsam herausgegeben von F.A.Z.-Institut, Ost-West-Contact, der Deutsch-Polnischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, DATEV und Rödl & Partner.
Ein Sammelordner mit 8 Einzelbänden.
Preis: 120,00 EUR zzgl. Versandkosten (Innland: 5 EUR, Ausland: 7,50 EUR)
Sprache: deutsch
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Polen ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Mittel- und Osteuropa und das bevorzugte Ziel für Direktinvestitionen in der Region. Der bevorstehende EU-Beitritt bringt neue Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Das Wirtschaftshandbuch Polen liefert ausführliche Informationen zum Markteinstieg und den Rahmenbedingungen einer Geschäftstätigkeit vor Ort.
Aus dem Inhalt:
Band 1: Politik, Wirtschaft, Infrastruktur
Band 2: Branchenführer
Band 3: Standortführer
Band 4: Gesellschaftsrecht, Gründung und Führung von Unternehmen
Band 5: Steuerrecht, Rechnungswesen, Arbeitsrecht, Außenwirtschaftsrecht
Band 6: Unternehmenspraxis: Markteintritt, Finanzierung, Immobilien, Personal
Band 7: Wirtschaftsförderung
Band 8: Interkulturelle Kommunikation
Online-Bestellung: http://www.imoe.de/deutsch/fshop/product_details.php?id=169&navtext=iMOE-Infoprodukte
Magdalena Elsholz
Gabriela-Irena Madry
DIE POLNISCHE BRAUT
Spuren bayerisch-polnischer Geschichte
Aus dem Polnischen von Magdalena Elsholz und Agnieszka Miller
Verlag ATLA2, Wroclaw;
deutsche Auslieferung: fibre Verlag
ISBN 3-929759-91-8
143 S., geb. , zahlreiche Farbabbildungen
EUR 19,50
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Die Autorinnen stellen in zehn Essays Menschen vor, die in der Geschichte Deutschlands - und hier speziell Bayerns - und Polens dauerhafte Spuren hinterlassen haben, die das Verbindende und die Gemeinsamkeiten beider Länder und Völker symbolisieren. Sowohl in der Politik, den Verbindungen der Herrschergeschlechter und Fürstenhäuser, gerade aber auch in Kunst und Kultur läßt sich das grenzüberschreitende Wirken solcher Persönlichkeiten nachzeichnen, wie etwa der spätgotische Maler Jan Polak oder der berühmte Bildhauer Veit Stoß. Andere Beiträge behandeln u.a. die schlesische Hedwig aus Bayern, die Landshuter Hochzeit, die Verbreitung der Buchdruckerkunst in Polen durch bayerische Buchdrucker und Jan Dantiscus.
Zu den Autorinnen:
MAGDALENA ELSHOLZ, geb. 1942 in Petrowitz/Oberschlesien, studierte Polnische Philologie in Torun/Thorn, 1972 Übersiedlung nach München. Pädagogische Ausbildung und Tätigkeit, seit 1983 Angestellte des Erzbischöflichen Ordinariats der Diözese München, übersetzerische, publizistische und schriftstellerische Tätigkeit, lebt in München.
GABRIELA-IRENA MADRY, geb. 1954 in Neuberun/Oberschlesien, Jurastudium an der Universität Kattowitz, Referendariat. 1981 Übersiedlung nach München. 1984-1994 Redaktions- und Produktionsassistentin bei Radio Freies Europa in München, publizistische und schriftstellerische Tätigkeit, lebt in München.
Gerhard Gnauck
Syrena auf dem Königsweg
Warschauer Wandlungen
Picus Lesereisen
132 Seiten,
11 x 20,5 cm Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 3-85452-786-1
€ 13,90
Erscheint im Februar 2004
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Spannende Erkundungen der Metropole an der Weichsel
Polen verändert sich ständig, und nirgendwo geschieht das schneller, stoßen die Gegensätze heftiger aufeinander als in der Hauptstadt Warschau. Schon vor dem Krieg war Warschau Millionenstadt und beherbergte zugleich die größte jüdische Gemeinde Europas. Durch die Besatzungszeit, den Holocaust, zwei Aufstände und ihre Niederschlagung, vier Jahrzehnte Kommunismus und den Bau-Boom der letzten Jahre hat sich diese Stadt stärker verändert als jede andere europäische Metropole.
Gerhard Gnauck trägt seit 1985, als er seine Geburtsstadt erstmals wieder besuchte, Geschichten und Begebenheiten aus Warschau zusammen. In seiner Lesereise vereint er historische Themen und enttäuschte Hoffnungen mit der Aufbruchstimmung und den Veränderungen der Gegenwart. Der Autor hat den beliebtesten Politiker, den mächtigsten Chefredakteur und den reichsten Unternehmer des Landes besucht. Er ist der Frage nachgegangen, ob Warschau nun im Osten, in Europa oder nicht doch in Amerika liegt, und kann von Antworten berichten, die in alle Himmelsrichtungen weisen. Neben einer kleinen Chronik der großen Verbrechen, die in den letzten Jahren die polnische Kapitale beschäftigt haben, wendet sich Gnauck auch freundlicheren Facetten des Warschauer Lebens wie den Frauen und dem Wodka zu, sowie Spaziergängen auf dem Warschauer Königsweg und der Syrena, dem Wahrzeichen Warschaus.
Reinhard Selka, Klaus-Dieter Paul (Hrsg.)
Chance Grenzregion - Brücken bauen
W. Bertelsmann Verlag 2002
152 Seiten
ISBN 3-7639-0982-6
€ 12,90
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Die Grenzregionen zu Polen und Tschechien befinden sich im Umbruch: Waren sie in der Vergangenheit in einer Randlage, mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen, so entwickeln sich zukünftig Chancen, die frühzeitig entwickelt werden müssen, um den Standortvorteil zu nutzen.
Der Band "Brücken bauen" in der Reihe Chance Grenzregion beschreibt Potenziale auf dem Gebiet der Berufsausbildung, die es zu nutzen gilt. Dazu gehören Überlegungen zu einer regionalen Entwicklung, ein Überblick über die Berufsausbildung "auf der anderen Seite" sowie Good-Practice-Beispiele, die im Rahmen des Netzwerkprojekts Regio-Kompetenz Ausbildung dokumentiert wurden.
Manfred Raether
Polens deutsche Vergangenheit
Selbstverlag des Autors
495 Seiten
Taschenbuchformat 12 x 19 cm
ISBN 3-00-012451-9
€ 18,00
Erscheinungsdatum: Januar 2004
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Eine 1000-jährige Nachbarschaft wurde von vielen Konflikten begleitet
Die deutsch-polnische Vergangenheit und hierbei speziell die Geschichte der einstigen deutschen Ostgebiete lässt sich nicht losgelöst von der europäischen Historie betrachten. Häufig waren die Entwicklungen in den Nachbarländern mit entscheidend für die geschichtlichen und machtpolitischen Abläufe zwischen Oder und Memel.
Das Buch beginnt deshalb auch einleitend ab dem Zeitraum der deutschen Besiedlung östlich von Elbe und Saale zum Ende des ersten Jahrtausends und setzt dann schwerpunktmäßig fort mit der Landnahme jenseits der Oder. Hierbei beginnt jedes Kapitel mit einer gesamtgeschichtlichen Einleitung, soweit die jeweiligen Ereignisse von Bedeutung für die Abläufe der deutschen Ostbesiedelung sind.
Katarzyna Stoklosa
Grenzstädte in Ostmitteleuropa. Guben und Gubin 1945 bis 1995
Berliner Wissenschaftsverlag
301 Seiten
ISBN -8305-0521-3
€ 40,00
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Die Geschichte der ostmitteleuropäischen Grenzen kann man mit Worten wie „wechselhaft“, „unsicher“, „grausam“, aber auch „faszinierend“ oder „hoffnungsvoll“ beschreiben. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis zu den politischen Veränderungen Ende der achtziger Jahre wurden diese Grenzen durch Vertreibung, Heimatverlust, Bevölkerungsaustausch, aber auch Integration, Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit geprägt. Sowohl die schwierigen als auch die erfolgreichen Momente gehören zur Nachbarschaft in Grenzregionen.
Im vorliegenden Band wird diese Nachbarschaft am Beispiel der geteilten Stadt Guben/Gubin rekonstruiert und in den Kontext der ostmitteleuropäischen Grenzregionen gestellt. Untersucht wird, wie sich die Einstellung der Einwohner und die Wahrnehmung der Grenze seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die neunziger Jahre hinein veränderte. Die Hauptfrage ist, ob die historisch entstandene Barriere durch den Kontakt mit dem Nachbarn überwunden wurde. Zur Beantwortung dieser Frage stützt sich die Autorin auf bisher unbekannte Archivquellen und führte Interviews mit Zeitzeugen.
Basil Kerski / Andrzej Kotula / Kazimierz Wóycicki (Hrsg.)
Zwangsverordnete Freundschaft?
Die Beziehungen zwischen der DDR und Polen 1949-1990
Veröffentlichungen der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft Bundesverband e. V.
334 Seiten
ISBN 3-929759-76-4
€ 19,50
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Die Beziehungen zwischen der DDR und Polen waren mehr als nur ein von der Sowjetunion diktiertes ideologisches Bündnis zweier »Klassenbrüder«. Vor allem in den siebziger Jahren übte das »liberale« Volkspolen eine starke Anziehungskraft auf junge DDR-Bürger aus. Seit der Öffnung der Oder-Grenze 1971 kam zu intensiven persönlichen Begegnungen auch außerhalb des Staatsapparates, oft mit Misstrauen von den Machthabern beobachtet. Polnische Rockmusik, Theaterkunst und anspruchsvolle Literatur stießen auf großes Interesse in der DDR. Die Krise des politischen und wirtschaftlichen Systems in Polen nach 1976 hat jedoch auch bei vielen DDR-Bürgern antipolnische Stereotype verfestigt.
Der vorliegende Sammelband mit Texten renommierter polnischer und deutscher Experten verschiedener Generationen bietet eine vielschichtige Bestandsaufnahme der Beziehungen zwischen der DDR und Polen, vor allem des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereichs.
Björn Opfer
Handbuch Südosteuropa-Kontakte
Fibre Verlag
94 Seiten
Handbuch Südosteuropa-Kontakte
ISBN 3-929759-79-9
€ 19,00
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In den letzten Jahren sind in Deutschland und Österreich neben den schon bestehenden viele neue Institutionen, Initiativen, Projekte und Partnerschaften entstanden, die sich mit den Ländern Südosteuropas und verschiedenen Aspekten der Beziehungen Deutschlands und Österreichs zu diesen Ländern beschäftigen. Auch umgekehrt besteht großes Interesse an einer Kooperation mit deutschsprachigen Partnern.
Das Handbuch Südosteuropa-Kontakte führt Kontaktadressen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft sowohl in Deutschland und Österreich als auch in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Makedonien und Serbien und Montenegro an, und es stellt diese Institutionen und ihre Arbeitsschwerpunkte in Form eines umfassenden Überblicks vor (Stand: Sommer 2003). Berücksichtigung finden auch die Einrichtungen und Periodika der deutschen Minderheiten in Südosteuropa sowie Städtekontakte und Städtepartnerschaften.
Jerzy Kochanowski
IN POLNISCHER GEFANGENSCHAFT
Deutsche Kriegsgefangene in Polen 1945-1950
Aus dem Polnischen von Jan Obermeier
KLIO IN POLEN, Band 8
ISBN 3-929759-62-4
521 S., Abb.,
€ 37,80
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Den deutschen Kriegsgefangenen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs in die Hände der Westalliierten gerieten, erging es mehrheitlich nicht allzu schlecht. Weitaus schlimmer traf es diejenigen, die in sowjetische oder polnische Hände fielen. Die vorliegende Monographie - im Original 2001 erschienen - behandelt auf einer breiten Quellengrundlage erstmals das Schicksal der etwa 50.000 deutschen Kriegsgefangenen in Polen. Dieses Thema ist ebenso wie die Vertreibung und Aussiedlung der deutschen Zivilbevölkerung ein wichtiges Problem der deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945.
Der Autor untersucht detailliert die Wege der Wehrmachtsangehörigen in die Kriegsgefangenschaft, das System der Lager in Polen (Zentrallager und sog. Grubenlager in Oberschlesien), den Arbeitseinsatz sowie Lebensumstände, Sterblichkeit und Entlassung der Kriegsgefangenen. Behandelt wird auch die Tätigkeit des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, die sog. Selbstverwaltung der Kriegsgefangenen ("Antifa") sowie die komplizierten Beziehungen zwischen der polnischen Bevölkerung und den Gefangenen. Ein großer Teil der Quellenbestände, die der Autor für dieses Werk ausgewertet hat, ist erst seit kurzem für die Forschung zugänglich.
JERZY KOCHANOWSKI, geb. 1960, Dr. habil., ist Historiker an der Universität Warschau, Redakteur verschiedener polnischer historischer Zeitschriften und z. Z. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau.
Uwe Rada
Zwischenland
Europäische Geschichten aus dem deutsch-polnischen Grenzgebiet
256 Seiten
€ 19.90
ISBN: 3-89809-045-0
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In Deutschland spricht man vom "Ende der Welt", in Polen vom "Wilden Westen", wenn das Gebiet an Oder und Neiße gemeint ist. Nirgendwo sind sich Deutsche und Polen näher als dort: beim Einkaufen und Tanken, beim Studieren und bei der Arbeit. Im Grenzgebiet ist vieles in Bewegung gekommen, wenn oft auch alte Vorurteile weiter bestehen. Manchmal haben sich die Verhältnisse sogar umgekehrt: In Vorpommern schaut man voller Erwartungen nach Stettin, in Görlitz hofft man auf Zgorzelec. Was aber wird der Beitritt Polens zur Europäischen Union bringen? Wird das Grenzgebiet wieder in die Mitte rücken oder wird die Entwicklung einfach über die Region hinweggehen?
Uwe Rada hat sich in das Zwischenland zwischen Deutschland und Polen, West und Ost begeben, wo längst etwas Neues entstanden ist: ein grenzüberschreitendes Laboratorium an der Schnittstelle zwischen "altem" und "neuem" Europa. Bei der Beobachtung von Erfolg und Scheitern der Pioniere und Projekte im Zwischenland zeichnen sich Wege ab, die in die Zukunft weisen.
www.uwe-rada.de
Basil Kerski
Andrzej Kotula
Kazimierz Wóycicki (Hrsg.)
Zwangsverordnete Freundschaft? Die Beziehungen zwischen der DDR und Polen 1949-1990
VERÖFFENTLICHUNGEN DER
DEUTSCH-POLNISCHEN-GESELLSCHAFT BUNDESVERBAND E.V.
fibre-verlag
1 334 S.
ISBN 3-929759-76-4
EUR 19,50
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Die Beziehungen zwischen der DDR und Polen waren mehr als nur ein von der Sowjetunion diktiertes ideologisches Bündnis zweier »Klassenbrüder«. Vor allem in den siebziger Jahren übte das »liberale« Volkspolen eine starke Anziehungskraft auf junge DDR-Bürger aus. Seit der Öffnung der Oder-Grenze 1971 kam zu intensiven persönlichen Begegnungen auch außerhalb des Staatsapparates, oft mit Misstrauen von den Machthabern beobachtet. Polnische Rockmusik, Theaterkunst und anspruchsvolle Literatur stießen auf großes Interesse in der DDR. Die Krise des politischen und wirtschaftlichen Systems in Polen nach 1976 hat jedoch auch bei vielen DDR-Bürgern antipolnische Stereotype verfestigt. Der vorliegende Sammelband mit Texten renommierter polnischer und deutscher Experten verschiedener Generationen bietet eine vielschichtige Bestandsaufnahme der Beziehungen zwischen der DDR und Polen, vor allem des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereichs.
DIE UKRAINE, POLEN UND EUROPA
Europäische Identität an der neuen EU-Ostgrenze
hrsg. von Renata Makarska und Basil Kerski
Veröffentlichungen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V.
Band 3
ISBN 3-929759-86-1
320 S.
EUR 19,50
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Mit der EU-Osterweiterung rücken auch Polens östliche Nachbarn stärker in das Blickfeld der Deutschen und der Westeuropäer. Die Ukraine, die im 20. Jahrhundert mehrmals um ihre Eigenstaatlichkeit gekämpft und 1991 ihre Unabhängigkeit erlangt hat, führt in der deutschen Öffentlichkeit immer noch ein Schattendasein. Auf der anderen Seite befürchten ukrainische Intellektuelle, durch die EU-Osterweiterung werde ihr Land durch einen erneuten "Eisernen Vorhang" vom Westen abgeschnitten, wobei "der Westen" zunächst einmal Polen ist, das sich in Deutschland und Westeuropa für die ukrainischen Interessen einsetzt. Der vorliegende Sammelband untersucht die komplexen Hintergründe der Situation in der heutigen Ukraine sowie ihre Beziehungen zu Polen und zu Europa. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die vielschichtige Identität der Ukrainer gerichtet, wobei die in der Geschichte verankerte nationale Identität, aber auch regionale, kulturelle und ethnische Identitäten sowie die Rolle der Literatur behandelt werden.
BASIL KERSKI ist Chefredakteur des Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG in Berlin.
RENATA MAKARSKA ist Literaturwissenschaftlerin, von 1997 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert.
Beiträge der 9. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger in Leipzig, 26.-29. September 2002.
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Hg. v. Andrea Langer. Warszawa 2004 (Das Gemeinsame Kulturerbe - Wspólne Dziedzictwo 1).
ISBN 83-89101-29-7;
419 Seiten, 196 s/w und Farbabb.;
25 EUR.
Vertrieb des Bandes in Deutschland:
Herder-Institut,
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
schwabe@staff.uni-marburg.de
Inhaltsverzeichnis (Alle Beiträge mit ausführlichen polnischsprachigen Zusammenfassungen)
Andrzej Tomaszewski, Dethard von Winterfeld: Vorwort Andrea Langer: Einführung
I. Geschichte der Denkmalpflege Andrzej Tomaszewski: Der Umgang mit Kulturgütern in Polen und in Deutschland im 20. Jahrhundert (aus polnischer Sicht) Burkhard Körner: Geschichte der Denkmalpflege im 20. Jahrhundert in Deutschland
II. Ausgewählte Beispiele der Denkmalpflege
III. Kulturgutverluste im deutsch-polnischen Kontext
IV. Anhang
Dr. Andrea Langer
Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas
Luppenstr. 1b
04177 Leipzig
Tel.: 0341 / 97 35 589
FAX: 0341 / 97 35 569
langer@rz.uni-leipzig.de



