:: Download-Datenbank ::
Deutsche Version

Studien und Dokumentationen zu "Grenzthemen"

31_255_ifk.jpg


Institut für Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK)
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) hat das Institut für Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) im Rahmen des Gesamtfördervorhabens „Junge Menschen in Grenzregionen der neuen Bundesländer“ beauftragt, wissenschaftliche Untersuchung zu spezifischen Fragestellungen zum Leben junger Menschen in der brandenburgisch-polnischen Grenzregion durchzuführen. Die Auswertung der im Jahr 2002 durchgeführten Befragung von Jugendlichen in der Grenzregion und den weiterführenden Untersuchungen zu fördernden und hemmenden Bedingungen für die Begegnung deutscher und polnischer Jugendlichen wurde mit der Übergabe des Forschungsberichts im Jahr 2003 an das MBJS abgeschlossen.

Die Ergebnisse wurden nach Abstimmung mit dem MBJS als Kurzfassung im Internet veröffentlicht und sind unter

http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/media.php/1222/kurzbericht_grenze.pdf

abrufbar.

Die gesamte Studie „Perspektiven einer Grenzregion“ wurde auf einem Symposium am 12. November 2003 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) vorgestellt. Im Rahmen des Symposiums wurden die Untersuchungsergebnisse zu den Zukunftsvorstellungen, Selbstkonzepten und sozialen Ressourcen der Jugendlichen, ihrem Freizeitverhalten und erkennbaren Migrationsbestrebungen sowie dem deutsch-polnischen Verhältnis als Schwerpunkte der Diskussion mit den Verantwortlichen für die Jugendförderung auf kommunalen und gesellschaftlichen Ebene thematisiert. Einzelergebnisse der Befragung wurden vorab als Fachartikel in der Zeitschrift „Potsdamer Studien zur Geschlechterforschung“ veröffentlicht. 

Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam
Barbara Schrul (Projektkoordinatorin)
Burgwall 15
16727 Oberkrämer

Tel.: 03304 / 39 70 10
Fax: 03304 / 39 70 16
E-mail: ifk@rz.uni-potsdam.de

 http://www.uni-potsdam.de/u/ifk

31_265_IPA.jpg






__________________________________________________________

Instytut Spraw Publicznych

Marzenna Guz-Vetter
Chancen und Gefahren der EU-Osterweiterung für das deutsch-polnische Grenzgebiet (Kurzfassung)

Warszawa, 2002

____________________________________________________

Das Ziel der Untersuchung ist eine Bestandaufnahme der Vorbereitung des deutsch-polnischen Grenzgebietes auf die Herausforderungen der Osterweiterung der Europäischen Union. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf die Auswirkungen der Osterweiterung auf die polnische Seite des Grenzgebietes d.h. die an Deutschland grenzenden Woiwodschaften Zachodniopomorskie, Lubuskie und Dolnoslaskie. Dies resultiert daraus, dass die Chancen und Risiken der EU-Erweiterung für Ostdeutschland bereits in zahlreichen Studien analysiert worden sind, während derartige Einschätzungen für die polnische Seite der Grenze nur in einem geringen Umfang vorliegen.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Vorbereitung der grenznahen Wirtschaft, sowie die Kompetenz des polnischen Verwaltungsapparates für die Abrufung der zukünftigen Hilfsgelder der Europäischen Union gerichtet. Die Untersuchung beschäftigte sich ebenfalls mit psychologischen Barrieren und institutionellen Defiziten, die einer dynamischen Entwicklung der deutsch-polnischen Kontakte im Grenzgebiet im Wege stehen.

Das deutsch-polnische Grenzgebiet kann potentiell zu den Hauptgewinnern der Osterweiterung der EU werden. Die Aufhebung der Zollbarrieren, die Grenzlage, sowie der Zugang zu Förderprogrammen der Europäischen Union kann zu einer wirtschaftlichen Belebung des Grenzgebietes führen, welches damit seinen derzeitigen Transitcharakter überwinden und sich zu einer mitteleuropäischen Kernregion entwickeln könnte.

Die Studie in Polnisch und ihre deutsche Kurzfassung sind aus Mitteln der Friedrich Ebert Stiftung in Polen finanziert worden.

Bestellung der Studie in Polnisch:
Marzenna Guz-Vetter: Polsko-niemieckie pogranicze. Szanse i zagrozenia w perspektywie przystapienia Polski do Unii Europejskiej unter www.isp.org.pl oder 004822-845 68 53/ 845 68 62


Institute of Public Affairs
ul. Szpitalna 5 lok. 22
00-031 Warszawa
tel: (48-22) 55 64 260
fax: (48-22) 55 64 262
e-mail: isp@isp.org.pl
http://www.isp.org.pl




Download

Dateigröße: 125.4 KB   download




31_385_otto_brenner.jpg
Prof. Dr. Stefan Krätke,
Renate Borst
im Auftrag der Otto Brenner Stiftung Berlin, März 2004

Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen als Chance für die Region Berlin-Brandenburg
Perspektiven eines regionalen Kompetenzzentrums für Ost-West-Kooperation im Rahmen der EUOsterweiterung 
__________________________________________________________

Die vorliegende Studie untersucht die Fragestellung, welche Perspektiven die EU-Osterweiterung für die Region Berlin-Brandenburg eröffnet und wie die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen als Chance für die Region Berlin-Brandenburg genutzt werden können. Dabei müssen die unterschiedlichen Chancenstrukturen der Teilräume dieser Region, die den Metropolraum Berlin und den engeren Grenzraum Ostbrandenburgs umfasst, berücksichtigt und die Perspektive miteinbezogen werden, wie die Hauptstadtregion als "europäische Kompetenz-Region" für Ost-West-Kooperation im Rahmen der EU-Osterweiterung und der nach Mittel- und Osteuropa ausgedehnten neuen transnationalen Organisationsnetze der Wirtschaft zu qualifizieren ist.

Die Studie möchte sowohl empirisch und regionalwissenschaftlich begründete Aussagen zu den regionalwirtschaftlichen Entwicklungs-Zusammenhängen im Bereich deutsch-polnischer Wirtschaftsbeziehungen als auch qualitative Aussagen zu den Chancenstrukturen von Teilräumen und zu den möglichen Entwicklungspfaden der Region Berlin-Brandenburg beim Ausbau ihrer Wirtschaftsverbindungen mit Polen erbringen. Der "Tenor" der Studie lautet: Chancen erkennen und wahrnehmen, d.h. unter kritischer Beachtung der Chancenstruktur von Teilräumen der Region konstruktiv die Potenziale zum Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen mit Polen stärken.


Herausgeber: Otto Brenner Stiftung
Heike Kauls
Alte Jakobstraße 149
10585 Berlin
Tel. 030-25 39 60 10
Fax: 030-25 39 60 11
email : obs@igmetall.de
www.otto-brenner-stiftung.de

Kontakt: Prof. Dr. Stefan Krätke
ISTRA Institut für Stadt- und Regionalanalyse
Nithackstr. 6
10969 Berlin 
Tel.  030-342 34 91 
email: Kraetke@t-online.de
www.Kraetke.privat.t-online.de



Download Dateigröße: 696.27 KB   download