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Wettbewerbe, die den Erwerb von Sprachen fördern

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Der Wettbewerb steht 2004 unter dem nationalen Themenschwerpunkt

„Sprachenlernen und sozialer Zusammenhalt – Chancen für Erwachsene“.

Ziel dieses Wettbewerbs ist, das allgemeine Interesse am Sprachenlernen zu fördern, die Sprachenpolitik zukunftsorientiert für alle EU-Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und die Chancen für Erwachsene in ihrem Lebensraum zu verbessern. Sprachenlernen bietet Chancen und stärkt soziale Zusammenhänge nicht nur im Berufsalltag oder im Prozess der Wiedereingliederung in das Berufsleben, sondern auch in den kulturellen Lebensbereichen. Leisten Sie einen Beitrag und bewerben Sie sich mit Ihrem Projekt/Initiative, um Mittel und Wege aufzuzeigen, die das nationale Thema in der bildungspolitischen Diskussion unterstreichen.

Ausgezeichnete Projekte erhalten:
• ein gerahmtes Zertifikat "Europäisches Sprachensiegel 2004",
• das Recht, das "Europäische Sprachensiegel 2004" als Logo zu führen und damit auf Briefköpfen, in Publikationen und Korrespondenzen zu werben oder auf Werbematerial zu verwenden,
• einen Eintrag in die Datenbank der EU-Kommission,
• die Möglichkeit, sich im Rahmen der Sprachenmesse EXPOLINGUA einem Fachpublikum zu präsentieren.

Zudem werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 6.500 € in Form von Geld- und Sachpreisen ausgelobt. Die genaue Zahl der zu vergebenen Gütesiegel ist abhängig von der Qualität der eingereichten Bewerbungen und wird von der Jury bestimmt. Es können bis zu zehn Gütesiegel vergeben werden.

Allgemeine Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind alle Einrichtungen, Institutionen, Unternehmen, Organisationen etc. aus allen Bereichen (Bildungs-, Arbeits-, Kultur-, Freizeitbereichen), sofern sie in Deutschland ansässig sind.

Zulässige Sprachen sind alle Sprachen, die in den EU-Mitgliedstaaten gesprochen werden. Jedes Projekt sollte jedoch mindestens eine der EU-Amtssprachen als Zielsprache in der Sprachvermittlung enthalten.

Ein „Europäisches Sprachensiegel“ kann auch an solche Projekte verliehen werden, die im Rahmen eines Bildungsprogramms der Europäischen Union (LEONARDO DA VINCI, SOKRATES etc.) eine Förderung erhalten haben bzw. zurzeit erhalten; diese Fälle sollten jedoch eine Ausnahme darstellen.

Es können nur solche Projekte/Initiativen ausgezeichnet werden, die sich deutlich jenseits des Planungsstadiums befinden, gleichzeitig aber nicht länger als ein Jahr abgeschlossen sind. In der Bewerbung muss daher klar belegt werden, wie das Projekt umgesetzt wurde bzw. wird.

Die Verantwortung für den Wettbewerb in Deutschland liegt alternierend beim Bund und der Kultusministerkonferenz der Länder. Das BMBF hat in diesem Jahr die NA beim BIBB mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der EU-Kommission.